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Fussball-Harz im Sixpack mit Uwe Hain (ehem. Torwart)
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Uwe Hain (ehemaliger Torwart)
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Interview vom 11. Juni 2018
Uwe Hain hatte von 1982 bis 1987 beim Hamburger SV seine beste Zeit im Fußball, wie er Fussball-Harz gegenüber sagte. Er war "Ersatztorwart" hinter einem der besten deutschen Torwarte, Uli Stein! In der Zeit gewann Uwe mit dem HSV 1983 den Europapokal der Landesmeister,heute heißt es UEFA Champions League ;-) Des Weiteren wurde er 1983 Deutscher Meister, und 1984 und 1987 Vizemeisterund 1987 DFB Pokalsieger! So steht es bei Wikipedia: Obwohl er bei seinen Einsätzen in der Bundesliga regelmäßig hervorragende Leistungen zeigte, erreichte er nicht mehr Einsätze, da die Nationaltorhüter Bernd Franke (Eintracht Braunschweig) und Uli Stein (Hamburger SV) seine vereinsinternen Konkurrenten waren.   1. Was sagst du dazu, dass Gitter wahrscheinlich kurz vor Saisonende aufsteigt? (Anmerkung der Redaktion, der SC Gitter ist aufgestiegen / 17.06.2018) Noch steht ein Spieltag aus, aber ich gehe davon aus, dass die das noch schaffen. Ich hatte vor ca. 6 Wochen mit der Mannschaft ein Gespräch, in dem ich ihnen sagte, dass noch alles drin ist und sie darum kämpfen sollen, auch wenn es schwer werden wird, einen Rückstand von sechs Punkten aufzuholen. Manchmal kann sich das Blatt ganz schnell wenden und so ist es jetzt gekommen. Ich freue mich darauf, dass die Jungs den Aufstieg hoffentlich schaffen und wir uns dann in der Landesliga wiedersehen.   2. Wird es dafür Verstärkungen geben? Große Verstärkungen sind da nicht geplant. Man sucht natürlich, aber es ist halt schwer, Spieler zu bekommen. Da ist auch die Geldfrage das Problem. Da muss der SC Gitter den Weg möglichst ohne großen finanziellen Aufwand gehen.   3. Wie lange gilt dein neuer Vertrag? Mein Vertrag gilt nur für ein Jahr. Das haben wir von beiden Seiten so einvernehmlich abgesprochen.   4. Was reizte dich an dem Verein SC Gitter, dass du für eine Saison hier Trainer werden wolltest? Erstmal reizte es mich überhaupt, wieder im Fußball aktiv zu sein. Ich hatte einige Anfragen, aber die haben mir alle nicht zugesagt und anfangs hatte ich ehrlich gesagt auch noch keine Lust, wieder richtig anzufangen. Ich war gar nicht so richtig auf der Suche, sondern habe das alles nur so aus der Ferne beobachtet. Als die Anfrage vom SC Gitter kam, war gleich ein gute Empathiewelle da - von  beiden Seiten. Die Gespräche waren gut, die Leute – die Stadt Salzgitter – ich brauche nicht weit zu fahren. Außerdem habe ich nur Gutes über den SC Gitter gehört, insbesondere, dass die Jugendarbeit so gut läuft. Diesen Weg möchte ich auch mitgehen. Das war auch ein Grund dafür, dass sie mich geholt haben, weil sie wissen, dass ich gern in diesem Bereich arbeite. Ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann. Ich bin natürlich in erster Linie für die erste Mannschaft zuständig. 5. Noch eine Frage zu unserer deutschen Mannschaft, was traust du denn Jogi und seinen Jungs  in Russland zu? Ich sehe das jetzt nicht so negativ, wie das nach dem letzten Spiel aussah. Das ist halt bei den Vorbereitungsspielen so, dass man da noch nicht die Top-Leistung hat. Entscheidend ist, wie man in das Turnier hineinfindet. Wenn du im ersten Spiel einen Sieg eingefahren hast, dann kommt langsam alles ins Rollen. Natürlich haben alle anderen Mannschaften gut nachgezogen, es sind ernstzunehmende Gegner. So große Unterschiede, wie früher einmal, gibt es nicht mehr. Ich denke unsere Mannschaft wird sicher die Vorrunde überstehen, dann wird man sehen.   6. Was sagst du zu den neusten Entwicklungen deiner beiden Ex-Vereine, dem HSV und der Eintracht Braunschweig? Beim HSV hat sich das schon seit längerer Zeit angedeutet, was jetzt passiert ist. Das musste irgendwann so kommen. Positiv sehe ich aber hier, dass man den Trainer Titz genommen hat, das war ganz ganz wichtig, nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für den ganzen Verein. Man hat viel Druck raus genommen bei den Fans. Er hat eine gute Spielphilosophie  uns ist menschlich auch gut drauf. Er hat eine tolle Art und geht mit den Spielern gut um. Da freut man sich auch auf die neue Saison. Man sieht das auch an den steigenden Mitgliederzahlen. Ich gehe davon aus, dass sie wieder einen direkten Aufstieg schaffen, auf alle Fälle wieder mit oben dran sind. Zu Eintracht Braunschweig kann ich als ehemaliger Spieler, Trainer und Mitarbeiter da nur den Kopf schütteln über das, was das passiert. Nicht nur über den Abstieg, sondern auch darüber, was die ganzen Jahre passiert ist. Jetzt ist da ein richtiger Scherbenhaufen. Man hat keine 5-6 Spieler mehr, von denen man sagen kann, dass sie ein Gerüst für ein neue Mannschaft bilden. Es ist in den ganzen Jahren nichts aufgebaut worden, sondern es wurden immer nur Spieler geholt, die zu allem „Ja und Amen“ sagen und  nur ein Level spielten. Da ist kaum mal wer herausgestochen. Das da der Vorstand und das Management so lange zugeschaut und dem Trainer so freien Raum gelassen haben, ist absolut enttäuschend. Das kann man eigentlich gar nicht verstehen. Da sehe ich im Moment keine positiven Tendenzen. Auch wenn man hört, was der Trainer Arnold so sagt – wenn man zwischen den Zeilen liest, das hört sich alles nicht gut an. Natürlich ist der Trainer außen vor, das ist ein neuer Mann. Der muss jetzt erstmal zusehen, dass er da eine schlagkräftige Truppe zusammen kriegt und eine Ordnung herstellen kann. Es  wird schwer. Ich werde mal zum ersten Training hinfahren, mir das angucken und mir ein Bild machen. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Fussball-Harz im Sixpack mit Uwe Hain Uwe Hain, * 18. Oktober 1955 in Schladen Größe: 183 cm, Gewicht: 82 Kg 1. Bundesliga: 45 Spiele 2. Bundeliga: 126 Spiele DFB-Pokal: 18 Spiele Aufstiegsrunde 2. Bundesliga: 7 Spiele Vereine als Spieler: SV Schladen, Eintracht Braunschweig, Hamburger SV Vereine als Trainer: Wolfenbütteler SV, Eintracht Braunschweig, SV Schladen und Blankenburger FV
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